YOUTHCUP 2019

YOUTHCUP 2019

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Mat engem Sig (19-14) géing de spéideren Gewënner vum Youthcup Coburg huet Turnéier fir eis Jongen ugefaangen. 

Géint d’Italiener vun Nonantola hun se dunn och mat 7 – 13 gewonnen. Dee Match dono géint Grankulla ass leider onglécklech op 1 Goal verluer gaangen (18-17).

En Gléischspill wär nämlech duer gaangen fir et ënnert déi éischt 4 ze packen !

Um 4.  Match vum Samschden haten dunn eisen Jongen Kräften gefeelt fir en gutt Resultat ze maachen, deen Match hun se 20 – 8 géint de spéideren Finalist Bevo verluer.

Den Sonnden Moien war dunn de beschte Match vun eisen Jongen, si hunn mat Häerz gekämpft an gewannen knapps mat engem Goal géint déi kierperlech iwerléen Schweden vun Istadt (16-15).

Dee leschte Match em 5-6 Plaatz hun dunn Norweger vun Grankulla verdéngt géint eis gewonnen. (16-26)

Eis Bouwen schléissen esou en gudden Youthcup of wou se vill Erfarung gesammelt hunn  an schéin Momenter als Erënnerung behalen wäerten.

Mam Sig géint de spéideren Gewënner vum Turnéier Coburg hunn se bewisen wei no déi verschidden Equippen beienéen  stinn an soumat op wéiengem héigen Niveau eis Jongen gespillt hunn.

D’Astellung an de Kampfgeescht huet gestemmt an si hunn bewisen dass se würdeg sinn de bloen HBD Trikot ze droen !

Bravo un Jongen an un den Trainer Marc Köller deen Jongen iwwert déi lescht Méint virbildlech virbereede huet, esouwuel sportlech an och mental !

E mega Job Marc !

Och Bravo un de Staff an de Youthcup Comité déi de Jongen Méiglechkeet ginn hunn sech esou positiv ze weisen !

 

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Eis U15  Meedercher déi zur Halschent aus Meedercher vun den U13 bestinn, haten et immens schwéier géint hir méi al U17 Géigner, déi  waren hinnen  wéit iwwerleeën.

Eis Meedercher hunn awer Kampfgeescht bewisen an hunn sech ni opginn. Dat ass dat wichtegst wann een den Trikot vum HBD droen däerf !

Elo heescht et Wonnen lecken an weider trainéieren an nächst  Matcher erëm urappen !

E mega MERCI och un déi 200 Benevoller fir hiren genialen Asaz !

An elo Vive de Youthcup 2020 !

 

ARTIKEL AM TAGEBLATT

Coburg mit Überraschungserfolg

YOUTH CUP 33. Auflage des Düdelinger Nachwuchsturniers

Fernand Schott
Nach einem flotten und spannenden Finale schreibt sich der HSC 2000 Coburg bei seiner zweiten Teilnahme zum ersten Mal in die Siegerliste dieses renommierten Turniers für U17-Handballspieler ein.
Nach einer Niederlage gegen den HBD, übrigens der einzigen im Turnier, und einem Unentschieden gegen Grankulla aus Finnland landete Coburg hinter dem späteren Finalgegner Bevo aus den Niederlanden auf Platz zwei in der ersten Gruppe. Punktegleich mit Grankulla kam das Team nur durch das bessere Torverhältnis unter die letzten vier. Auch spielerisch hat wohl nicht die beste Mannschaft gewonnen, denn Bevo und Limoges zeigten den attraktivsten Handball.
Am Ende aber hatten die Oberfranken das bessere Stehvermögen und damit ist ihr Erfolg nicht unverdient. Titelverteidiger Fivers Wien kam diesmal „nur“ auf den vierten Tabellenplatz, der letztjährige Finalist Grankulla auf Platz fünf.
„Die sportliche Bilanz des diesjährigen Turniers ist wirklich speziell. Noch nie lagen die Mannschaften so eng beieinander wie bei dieser 33. Auflage, bei der man wirklich nicht voraussagen konnte, wer die Oberhand behalten würde. Niemand hätte beispielsweise daran gedacht, dass unser Team beim relativ einfachen HBD-Sieg gegen Coburg den späteren Gewinner des Turniers bezwungen hätte. Doch Coburg hat sich im Verlaufe des Turniers beständig gesteigert und am Ende verdient gewonnen“, so die Analyse von Youth-Cup-Präsident Lynn Spielmann.
Auch mit der Vorstellung der Heimmannschaft zeigte er sich zufrieden: „Drei Siege, drei Niederlagen in diesem internationalen Kontext, da kann man wirklich nicht meckern. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es trotzdem, da uns gegen die Finnen nur ein Tor fehlte, um den Sprung unter die letzten vier zu schaffen. So blieb es beim ehrenvollen sechs Platz.“ Alles in allem erneut ein grandioses Turnier, das trotz des sehr warmen Wetters durch eine gute Zuschauerresonanz auch entsprechend gewürdigt wurde.
Die Ausscheidungen
In der Gruppe 1 sah es für die Mannschaft von Organisator HBD nach den zwei Spielen am Samstagmorgen sehr gut aus. Nach recht guten Leistungen hatte sie nicht nur den letztjährigen Turnierdritten Nonantola, sondern auch noch Coburg, einen der Favoriten, geschlagen und schien auf Halbfinalkurs.
Die knappe und etwas unglückliche Niederlage gegen Grankulla aus Finnland im ersten Spiel des Nachmittags schien aber die Moral gebrochen zu haben. Gegen Bevo HC aus den Niederlanden gab es eine empfindliche Niederlage und mit dem vierten Gruppenplatz war der Traum vom Halbfinale ausgeträumt. Den Sieg und somit ersten Gruppenplatz sicherte sich der HC Bevo vor Coburg. Grankulla verpasste wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber Coburg ganz knapp das Halbfinale. Eine Riesenenttäuschung für die jungen Finnen.
In Gruppe 2 setzten sich mit dem letztjährigen Turniersieger Fivers Wien und den starken Franzosen aus Limoges die Favoriten durch. Enttäuschung auch hier für die Mannschaft aus dem Norden, die Schweden aus Ystad, die zweimal ganz knapp den beiden Erstgenannten unterlagen und nur auf Platz drei landeten. Ivangrade aus Montenegro und Tongeren aus Belgien hatten in dieser Gruppe nichts zu melden und mussten mit den letzten Plätzen vorliebnehmen.
Die Halbfinals
Im Halbfinale um Platz fünf zeigte sich der HBD gut erholt von der Klatsche gegen Bevo HC. Zur großen Überraschung gewann der HBD nach der wohl besten Turnierleistung gegen die physisch überlegenen Schweden aus Ystad knapp mit 16:15. Es war eine sehr enge und intensive Partie, die lange Zeit auf Messers Schneide stand. Als Ystad in der letzten Sekunde einen Sieben meter über den Kasten setzte, war der Düdelinger Sieg perfekt. Maßgeblich am Erfolg beteiligt waren Charel Kirtz im Tor und Rechtsaußen Fynn Köller.
In den Halbfinals um die Plätze eins bis vier behielten die Vertreter der Gruppe 1 die Oberhand. Limoges musste sich gegen Bevo geschlagen geben, nicht besser erging es Wien gegen Coburg.
Die Finalspiele
Im kleinen Finale um Platz drei sicherte sich Limoges mit dem Sieg über Fivers einen Platz auf dem Podium. Das große Finale zwischen Coburg und Bevo hielt durchaus, was es versprach. Die Niederländer begannen mit einer sehr offensiven 3-2-1-Abwehr und waren den Oberfranken auch technisch überlegen. Nur beim Abschluss zeigten sie, wohl der Nervosität geschuldet, zu viele Schwächen. Da waren die Coburger deutlich überlegen, denn besonders ihr kleiner, quirliger Rechtsaußen zeigte sich äußerst treffsicher. Zur Pause führte Coburg mit 10:8. Nach dem Wechsel rannte Bevo dem Rückstand hinterher. Die Partie blieb somit spannend, am Ende aber hatte der Zwei-Tore-Vorsprung immer noch Bestand und Coburg konnte seinen ersten Sieg beim Youth Cup feiern.
Parallel zum Youth Cup fand am Sonntag auch ein U17 Mädchenturnier statt. Ungeschlagener Sieger wurden, genau wie im Vorjahr, die Deutschen aus Marpingen vor der Mannschaft von ZRK Berane aus Montenegro. Die HBD-Mädchen, die wegen eines Organisationsfehlers zwei Jahre jünger waren als die Spielerinnen aus dem Ausland, konnten diesmal nicht viel ausrichten.
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ARTIKEL AM WORT

HBD bezwingt Turniersieger

Düdelingen kommt beim 33. Youth-Cup erneut auf Rang sechs, die Favoriten setzen sich durch

Von Lutz Schinköth

Düdelingen. Die 33. Auflage des Youth-Cups bot vor etwa 1 200 Zuschauern an beiden Turniertagen erstklassigen Handballsport. Das erneut bestens organisierte Traditionsturnier gewann der HSC Coburg, der sich im Finale gegen die überraschend starken Niederländer des Bevo HC mit 18:16 durchsetzte.

Die Deutschen sicherten sich den Turniersieg zum ersten Mal. Kurios: Die einzige Niederlage im gesamten Turnier steckten die Franken ausgerechnet gegen den HB Düdelingen ein. Das Team von Coach Marc Köller gewann sein Auftaktspiel mit 19:14. Auch im zweiten Spiel bewies der HBD eine gute Form und schlug die im Vorjahr auf Rang drei klassierten Italiener von Nonantola mit 13:7. In einem engen Spiel gegen den Vorjahresfinalisten Grankulla aus Finnland hielt Düdelingen über die gesamte Distanz sehr gut mit, lag phasenweise mit zwei Toren in Führung, doch Konzentrationsmängel im Angriff sowie der teilweise fehlende Zugriff in der Abwehr ließen die körperlich robusten Finnen immer wieder gleichziehen.

Der exklusiv für den Youth-Cup aus Käerjeng ausgeliehene Torwart Charel Kirtz zeigte mehrfach Glanzparaden, sodass aus einem 11:14-Rückstand nach 24 Minuten ein 16:16 wurde. In der spannenden Schlussphase versäumte es der HBD den Lucky Punch zu setzen, sodass Grankulla mit dem letzten Angriff der 18:17-Siegtreffer gelang.

Im letzen Gruppenspiel hatte Düdelingen gegen den späteren Finalisten Bevo beim 8:20 keine Chance. Danach setzte sich ein bärenstarker HBD gegen die Schweden aus Ystad knapp mit 16:15 durch. Im Spiel um Platz fünf unterlagen die Düdelinger erneut Grankulla mit 16:26, sodass am Ende ein akzeptabler sechster Platz heraussprang.

Trainer Marc Köller: „Wir sind gut ins Turnier gekommen, haben leider gegen die Finnen verloren. Die Mannschaft war voll motiviert vor dem eigenen Publikum und hat gegen physisch starke Gegner gute Spiele gezeigt. Zum Schluss hat dann etwas die Kraft, die Konzentration und dann auch ein bisschen die Moral gefehlt, doch es war insgesamt ein sehr positiver Auftritt meiner Spieler. Leider haben wir das Halbfinale knapp verpasst.“

Mädchen ohne Chance

Turnierchef Lynn Spielmann war nicht nur mit der Organisation zufrieden, sondern bescheinigte der eigenen U17-Mannschaft Entwicklungspotenzial. „Wir haben hier überwiegend starke Auftritte der HBD-Jungen und viele hervorragende und auch sehr enge Spiele gesehen. Es war wieder ein voller Erfolg.“

Beim U17-Turnier der Mädchen, bei dem Düdelingen mit dem U15-Team antrat, wiederholte die DJK Marpingen ihren Erfolg aus den vergangenen drei Jahren und gewann vor ZRK Berane aus Montenegro und den Französinnen des AS Pagny sur Moselle. Der HBD unterlag Pagny mit 10:27, Berane mit 11:19 und den Deutschen aus Marpingen mit 7:33.

Mit großem Einsatz triumphierten Luka Steffen (am Ball) und der HB Düdelingen gegen Coburg.Fotos: Fernand Konnen

Volle Konzentration: Düdelingens Youri Schuster (r.) lässt sich gegen Coburg nicht vom Pass abhalten.

HBD-Spieler Chris Boes prüft Coburgs Schlussmann. Gegen den späteren Turniersieger gelingt den Hausherren ein Sieg.


Luxemburger Wort vom Dienstag, 23. April 2019, Seite 70

 

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