Mikel Molitor – Artikel am Tageblatt

Mikel Molitor – Artikel am Tageblatt
16/04/2020

Sport, Heimat und Familie 

MIKEL MOLITOR Handballspieler
Handball und Familie – das sind zwei der wichtigsten Dinge im Leben von Mikel Molitor. Es versteht sich deshalb fast von selbst, dass die vier Tattoos des HB-Düdelingen-Spielers mit diesen zwei Begriffen verbunden sind. Sein erstes Tattoo, das er 2015 bekommen hat, ist seiner Schwester gewidmet. Der 27-Jährige hat sich ihr Geburtsdatum in römischen Zahlen stechen lassen. „Ich bin ihr für vieles sehr dankbar. Sie ist für mich die wichtigste Person in meinem Leben“, sagt er.
Ähnlich ist das Verhältnis zu seiner Nichte. Der Stern ist ihr gemeinsames Symbol. „Als Kind hat sie immer gerne Sterne gemalt. Und ich nenne sie meistens so“, verrät er. Doch nicht nur seine Schwester und seine Nichte haben es in Tattoo-Form auf den Körper von Molitor geschafft, sondern die ganze Familie Molitor trägt er sozusagen immer bei sich. Auf dem linken Arm erkennt man den Düdelinger Wasserturm, der für seine Heimat steht. Doch das Besondere daran ist, dass rund um dieses Bauwerk die Anfangsbuchstaben der Namen seines Vaters, seiner Mutter, seiner Schwester und von ihm selbst zu finden sind. „So konnte ich meine Heimatstadt Düdelingen und meine Familie miteinander verbinden“, sagt er. 
Der Handball spielt aber ebenfalls eine große Rolle im Hause Molitor. Schon im Alter von fünf Jahren ging der Außenbahnspieler dieser Sportart nach. Egal, ob er beim HB Käerjeng oder beim HBD auf Torejagd ging, die Rückennummer 20 war sein stetiger Begleiter. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass er sich diese Zahl auf seinen Finger hat stechen lassen. „Meine Tattoos passen einfach zu hundert Prozent zu mir als Mensch und Sportler“, sagt er.
Die Zahl 20: Mikel Molitor trägt seine Rückennummer stets bei sich
Der Düdelinger Wasserturm umrahmt von den Anfangsbuchstaben seiner Familie
Screenshot_2020-04-16 pdf_d-20200416-000581 pdf(1)

Attachment